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Unsere Stromkennzeichnung

Die WestfalenWIND Strom GmbH bezieht Ihren Strom aus Erneuerbare Energien Anlagen (z.B. Wind- und Photovoltaikanlagen) der WestfalenWIND Gruppe und vermarktet diesen Strom nach dem Modell der Sonstigen Direktvermarktung oder nach dem Marktprämienmodell an seine Kunden und an den Großhandel. Dazu hat die WestfalenWIND Strom GmbH Strombezugsverträge mit Anlagenbetreibern vorwiegend in der Region Westfalen geschlossen.

Da die WestfalenWIND Strom GmbH neben dem Strom aus den geförderten Anlagen auch Strom aus nicht oder nicht mehr geförderten Anlagen bezieht, beliefern wir unsere Kunden zu 100% mit Strom aus nicht geförderten Erneuerbaren Energien. Wir sind gesetzlich verpflichtet in der Stromkennzeichnung den Pflichtanteil von 60% mit Strom aus „Erneuerbaren Energie, finanziert aus der EEG Umlage“ zu kennzeichnen, obwohl wir an unsere Kunden ausschließlich zu 100% Strom aus nicht geförderten Anlagen (in der Stromkennzeichnung „Sonstige Erneuerbare Energien“ genannt) liefern.

Unser Strommix enthält zum überwiegenden Teil Strom aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen, aber auch Wasserkraftanlagen. Die Wasserkraftanlagen liefern immer dann Strom, wenn unsere Wind- und PV Anlagen keinen Strom liefern können. Eine Auswahl unserer Lieferkraftwerke finden Sie unter der Stromkennzeichnung, damit Sie im Detail nachvollziehen können, wo Ihr Strom erzeugt wird.

Lieferkraftwerke der WestfalenWIND Strom GmbH

Die WestfalenWIND Gruppe produziert mit Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen rund 850 Millionen Kilowattstunden sauberen Strom im Jahr – damit können wir den durchschnittlichen Strombedarf von fast 240.000 Haushalten decken. Darüber hinaus vermarktet die WestfalenWIND Strom den Strom externer Anlagenbetreiber. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von umgesetzten Projekten und Anlagen, deren Strom wir an unsere Endkunden und an den Großhandelsmarkt verkaufen. Für die Belieferung unserer Kunden beziehen wir ausschließlich Strom aus nicht oder nicht mehr geförderten Erneuerbare Energien Anlagen. Dies wird regelmäßig durch unabhängige Gutachter, wie zum Beispiel Grüner Strom Label geprüft.

Eine Auswahl unserer Projekte und Lieferkraftwerke finden Sie hier:

Nicht überall wo Ökostrom draufsteht, ist auch ökologischer Mehrwert drin…

Viele Energieversorger bieten Ökostrom an. In den meisten Fällen handelt es sich dabei aber um normalen Graustrom (mit einem hohen Anteil an Kohle- und Atomstrom), der mit Ökostrom-Zertifikaten aus dem Ausland z. B. aus norwegischer Wasserkraft „grün“ gewaschen wurde. Der WDR hat diese Form der Verbrauchertäuschung unter dem Titel „Die Strompreislüge“ aufgegriffen und in seiner Sendereihe „Könnes kämpft“ thematisiert.

Wo Ökostrom draufsteht, ist oft kein Ökostrom drin. Zumindest nicht, wenn man mal genauer hinschaut.  Der Gesetzgeber hat ein System installiert, bei dem der Kunde glaubt, er bekomme Öko-Strom oder unterstütze zumindest den Ausbau von Anlagen zur Ökostromerzeugung, in Wirklichkeit aber ist das meist nicht der Fall.

Das Zauberwort für diese politisch zugelassene Verbrauchertäuschung lautet „Herkunftsnachweise.“

Und so funktioniert das System der Vergrünung mit ausländischen Herkunftsnachweisen

Stromversorger kaufen ihren Strom an der Börse ein, dabei handelt es sich im Regelfall um den bundesdeutschen Mix aus Kohle-, Atom- und Erneuerbarem Strom. Um seinen Kunden diesen Strom dann aber als 100 % Ökostrom verkaufen zu dürfen, muss der Versorger sogenannte Herkunftsnachweise vorlegen. Die sind oft sehr günstig am Markt zu haben, da oft Herkunftsnachweise aus dem Ausland verwendet werden, zum Beispiel aus Norwegen. Dort wird viel Strom aus Wasserkraft produziert - die Betreiber der Wasserkraftwerke erhalten für jede Kilowattstunde Ökostrom-Zertifikate, die sie am internationalen Markt frei verkaufen können.

Mit diesen ausländischen Zertifikaten (Herkunftsnachweisen) kann der normale Strom in Deutschland ganz einfach in Ökostrom umetikettiert werden, obwohl er weiterhin zu großen Teilen aus Kohle- oder Atomkraftwerken stammt.
Das ist alles legal, aber durch den Kauf von ausländische Zertifikate aus norwegischer Wasserkraft wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien hier bei uns in keinster Weise gefördert.

An diesem legalen Etikettenschwindel wird sich WestfalenWIND Strom nicht beteiligen.

Grundsätzlich ist gegen das Modell der Herkunftsnachweise nichts einzuwenden, wenn damit eine Doppelvermarktung der „grünen Eigenschaft“ verhindert werden soll. Es wird aber erst dann zu einem ökologischen Mehrwert für Deutschland werden, wenn nicht ausländische Herkunftsnachweise aus "Ökostromkraftwerken" zu denen oft keine (oder nur eingeschränkte) physische Verbindung gibt, sondern deutsche Herkunftsnachweise, die idealerweise auch noch im regionalen Umfeld mit der Stromlieferung einhergehen.

Da für EEG geförderte Anlagen aber keine Herkunftsnachweise ausgestellt werden können, ist der Großteil der EE Anlagen in Deutschland für dieses System derzeit nicht geeignet. Dies wird sich erst ändern, wenn die ersten EEG geförderten Anlagen aus der Förderung fallen (ab 2021) und diese Anlagen dann deutsche Herkunftsnachweise generieren können. WestfalenWIND betreibt neben den geförderten Anlagen auch zahlreiche Anlagen, die nicht oder ab 2021 nicht mehr gefördert werden und kann diese Zertifikate generieren.

Auch die Vebraucherzentrale hat den zweifelhaften Handel mit Zertifikaten einfach und verständlich erklärt. Nachlesen kann man das hier.

 

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WestfalenWIND Strom GmbH
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33165 Lichtenau

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