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Glossar

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Abschlagszahlung
Die Abschlagszahlung ist eine Teilzahlung auf die zu erwartende Jahresrechnung. Sie wird monatlich entrichtet und auf Basis des Vorjahresverbrauchs ermittelt. Siehe auch FAQ: Abrechnung.
Arbeitspreis
Der Arbeitspreis ist der Teil des Strompreises, der für den Verbrauch einer Kilowattstunde zu bezahlen ist. Er wird in Cent pro kWh angegeben. Im Arbeitspreis sind die Kosten für Stromerzeugung, Messstellenbetrieb und Messung, anfallende Netzentgelte und sonstige anzurechnende Steuern, Umlagen oder Abgaben enthalten. Siehe auch Grundpreis.
Ausgleichsenergie
Ausgleichsenergie bezeichnet die Differenz zwischen prognostizierter (Fahrplan) und tatsächlich gelieferter bzw. abgenommener Strommenge eines Bilanzkreises.
BHKW
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) ist eine kleine Anlage, die dezentral mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt.
Bilanzkreis
In einem Bilanzkreis ist eine beliebige Anzahl von Einspeise- und Entnahmestellen innerhalb einer Regelzone zusammengefasst, um den Handel mit Energie zu ermöglichen.
Bilanzkreisvertrag
Ein Bilanzkreisvertrag wird zwischen Übertragungsnetzbetreiber und Bilanzkreisverantwortlichem geschlossen und enthält Regelungen zu Führung und Abwicklung des Bilanzkreises und zur Erfassung der Energiemengen für alle angemeldeten Teilnehmer.
Bioenergie
Bioenergie ist Erneuerbare Energie die aus organischem Material gewonnen wird, beispielsweise aus Holz, Pflanzenreste, Abfälle oder tierische Exkremente.
Blindstrom
Blindstrom ist der Stromanteil in Wechselstromnetzen, der für den Aufbau von magnetischen Feldern benötigt wird (z.B. für Verbrauchsgeräte wie Motoren, Leuchtstofflampen, Akkuladestationen oder Transformatoren). Blindstrom führt dem Verbraucher keine Arbeitsleistung zu, d.h. er kann nicht wirklich genutzt werden, sondern pendelt zwischen Stromerzeuger und Verbraucher in der Leitung hin und her. Er wird Tarifkunden nicht in Rechnung gestellt.
Brennwert
Der Brennwert gibt an, wie viel Wärme bei der vollständigen Verbrennung von Brennstoffen wie Erdgas, Erdöl oder Kohle frei wird - inklusive der Wärme, die in dem bei der Verbrennung entstehenden Wasserstoff gebunden ist.
CO2-freier Strom
CO2-freier Strom ist Strom aus Erneuerbaren Energien, bei dessen Erzeugung kein CO2 entsteht.
Day-Ahead-Markt
Teilmarkt des Spotmarktes, an dem Waren bis einen Tag vor Lieferung gehandelt werden.
EEG
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist ein Gesetz zur Förderung der Erneuerbaren Energien in Deutschland. Ziel des EEG ist der schrittweise Ausbau der Erneuerbaren Energien bis zu einem Anteil von 80 Prozent an der deutschen Stromversorgung bis zum Jahr 2050. Kernelemente des EEG sind die garantierte Einspeisevergütung, die Anschlussgarantie sowie die bevorzugte Abnahme des Stroms durch den Netzbetreiber. Das Gesetz wurde 2000 beschlossen und 2014 und 2016 zuletzt novelliert.
EEG-Umlage
Mit der EEG-Umlage werden die Kosten, die den Netzbetreibern durch die Vergütung von Erneuerbaren Energien im Rahmen des EEG entstehen, abzüglich der Einnahmen, die sie aus deren Vermarktung erzielen, auf die Endverbraucher verteilt.
Energiesparverordnung
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist eine Verordnung zu Energieeinsparmaßnahmen im Gebäudebereich. Ihre erste Fassung wurde 2002 beschlossen, die letzte Novellierung tritt am 1. Mai 2014 in Kraft.
Erneuerbare Energien
Erneuerbare Energien bezeichnet entweder Energiequellen, die nach menschlichem Ermessen praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen (wie Sonne, Wind, Wasserkraft, Erdwärme) oder Energieträger, die sich relativ schnell erneuern (wie nachwachsende Rohstoffe für Biomasse).
Fahrplan
Ein Fahrplan ist eine Anweisung an den Übertragungsnetzbetreiber, Strom oder Erdgas zwischen zwei Bilanzkreisen zu verbuchen. Die physische Erfüllung der Geschäfte werden durch Meldung von Fahrplänen an den Übertragungsnetzbetreiber bzw. Ferngasnetzbetreiber erfüllt.
Fossile Brennstoffe
Fossile Brennstoffe sind kohlenstoffhaltige Energieträger (z.B. Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle), die im Laufe von Millionen Jahren entstanden sind und im Gegensatz zu Erneuerbaren Energien im menschlichen Zeithorizont nicht erneuerbar sind. Aktuell tragen fossile Brennstoffe den größten Teil zur weltweiten Energieversorgung bei, doch es handelt sich um endliche Ressourcen, bei deren Verbrennung zudem CO2 freigesetzt wird.
Fotovoltaik
Fotovoltaik bezeichnet die Umwandlung von Sonnenstrahlen in elektrische Energie durch Solarzellen.
Geothermie
Unter Geothermie oder auch Erdwärme versteht man die in der Erdkruste entstandene und gespeicherte Wärmeenergie, die mittels Bohrung als erneuerbare Energiequelle genutzt wird.
Grundlast
Grundlast kennzeichnet das Lastprofil für Stromlieferungen von konstanter Leistung über 24 Stunden eines jeden Tages der Lieferperiode.
Grundpreis
Beim Grundpreis handelt es sich im Gegensatz zum Arbeitspreis um die verbrauchsunabhängige Strompreiskomponente, die monatlich zur Deckung fixer Kosten (wie Abrechnungs- und Bereitstellungskosten) erhoben wird.
Grünstrom
Grünstrom bezeichnet elektrische Energie, die aus Erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird.
Herkunftsnachweis
Herkunftsnachweise bescheinigen, dass eine bestimmte Menge Strom aus Erneuerbaren Energien von einer bestimmten Anlage produziert und eingespeist wurde (Stromqualität). Sofern der erneuerbare Strom nicht schon über das EEG vergütet wird, erhalten Erzeuger für jede Megawattstunde (MWh) genau einen Herkunftsnachweis, den sie vermarkten können. Dabei darf jeder Nachweis nur einmal für die Stromkennzeichnung verwendet werden und wird dann entwertet. Herkunftsnachweise werden beim Umweltbundesamt (UBA) über das sogenannte Herkunftsnachweisregister für Ökostrom (HKNR) verwaltet. Sie sollen RECS-Zertifikate ersetzen.
Intra-Day-Markt
Teilmarkt des Spotmarktes, an dem Waren bis eine Stunde vor Lieferung gehandelt werden.
Kilowattstunde (kWh)
Die Kilowattstunde ist eine Maßeinheit für elektrische Arbeit, d.h. für den Energieverbrauch. Eine Kilowattstunde sind 1.000 Wattstunden – das entspricht der Energiemenge, die ein Gerät mit einer Leistung von 1.000 Watt in einer Stunde verbraucht. Elektrische Arbeit bzw. der Energieverbrauch ist also das Produkt aus Leistung und Zeit.
Konventioneller Strom
Konventioneller Strom bezeichnet elektrische Energie, die aus fossilen Brennstoffen oder Kernkraft gewonnen wird.
Konzessionsabgabe
Unter Konzessionsabgaben versteht man die Gebühren, die Energieversorger an Städte und Gemeinden für das Recht zahlen, öffentliche Wege für die Verlegung und den Betrieb von Strom-, Gas- oder Wasserleitungen zu nutzen.
KWK-Umlage
Die KWK-Umlage dient der Förderung von Anlagen (wie z.B. BHKW), die mittels Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen und somit ökologisch sinnvoller arbeiten als konventionelle Kraftwerke.
Leistungspreis
Der Leistungspreis ist ein eine fixe Preiskomponente, die nur bei größeren Verbrauchern für die Bereitstellung einer bestimmten Leistung (Spitzenlast) in Rechnung gestellt wird. Bei Privat- und Kleingewerbekunden wird kein Leistungspreis berechnet.
Messstellenbetrieb
Der Messstellenbetrieb umfasst den Ein- und Ausbau, den Betrieb und die Wartung von Messeinrichtungen wie zum Beispiel des Stromzählers. Für den Messstellenbetrieb ist der Netzbetreiber verantwortlich. Die Kosten dafür sind bereits im Arbeitspreis enthalten.
Netzentgelt
Das Netzentgelt ist eine Gebühr, die von den Netzbetreibern für die Nutzung der Strom- oder Gasnetze erhoben wird. Für Privat- und Gewerbekunden sind die Netzentgelte bereits im Arbeitspreis enthalten.
Netzzugang
Durch den Netzzugang wird sichergestellt, dass jeder Verbraucher Zugang zum Energienetz hat. Der Netzzugang ist im Bereich Strom und Energie von der Bundesnetzagentur geregelt.
Offshore-Umlage
Die Offshore-Umlage wird zur Sicherung des Ausbaus von Offshore-Windanlagen erhoben. Sie ist seit 2013 Bestandteil des Strompreises und soll Entschädigungszahlungen von Netzbetreibern an Offshore-Anlagenbetreiber abdecken, die durch den verspäteten Anschluss der Anlagen an das Stromnetz oder durch lange Netzunterbrechung entstehen können.
Ökostrom
siehe Grünstrom
Photovoltaik
siehe Fotovoltaik
RECS-Zertifikate
RECS steht für „Renewable Energy Certificate System“, zu Deutsch: Zertifikatssystem für erneuerbare Energien. Dieses System wurde 2002 eingeführt und 15 europäische Länder sind daran beteiligt. RECS-Zertifikate weisen die Herkunft von Strom aus Erneuerbaren Energien nach: Erzeuger erhalten für ihren Grünstrom RECS-Zertifikate mit Angaben über die produzierte Strommenge und den Erzeugungszeitraum, die sie unabhängig vom erzeugten Strom handeln können. Es erfolgt also eine Trennung des Stroms und seiner „grünen“ Qualität. So kann mithilfe der Zertifikate Graustrom einfach in Grünstrom „umetikettiert“ werden. Zudem wird am RECS kritisiert, dass es keinen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien leistet, da es sich lediglich um eine Umverteilung der Stromqualität handelt. In Zukunft wird das RECS durch Herkunftsnachweise des UBA abgelöst.
Regenerative Energien
siehe Erneuerbare Energien
Spotmarkt
Markt, an dem Geschäfte in Kontrakten abgeschlossen werden, die sofort (Intra-Day), am nächsten Tag (Day-Ahead) oder auch am übernächsten Tag erfüllt werden.
Stromkennzeichnung
Die Stromkennzeichnung ist eine Verbraucherinformation, zu der jeder Energieversorger verpflichtet ist. Anhand der Stromkennzeichnung kann der Verbraucher erkennen, aus welchen Energieträgern sich der Strom des Anbieters prozentual zusammensetzt (siehe auch Strommix) und welche Umweltauswirkungen bei der Erzeugung der gelieferten Energie entstanden sind (CO2-Emissionen und radioaktiver Abfall). Außerdem enthält sie einen Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt.
Strommix
Der Strommix zeigt die prozentuale Zusammensetzung des Stroms nach Energieträgern auf. Zu diesen zählen die fossilen Brennstoffe, die Kernenergie und die Erneuerbaren Energien. Der Strommix kann für einzelne Stromanbieter oder Tarife angegeben werden, aber auch für ganz Deutschland.
StromNEV-Umlage
Die StromNEV-Umlage ist ein Bestandteil des Strompreises zum Ausgleich für Netzentgeltbefreiungen stromintensiver Großverbraucher. Die durch die Befreiungen entstehenden Kosten für Netzbetreiber werden auf alle übrigen Stromverbraucher umgelegt. Die Umlage wurde 2012 eingeführt und ist in § 19 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) festgeschrieben. Diese regelt die Entgelte für den Zugang zu Stromnetzen.
Stromsteuer
Die Stromsteuer ist die Verbrauchersteuer für den elektrischen Strom und durch das Bundesgesetz geregelt. Diese Steuer muss von jedem Verbraucher gezahlt werden sobald er elektrischen Strom aus dem Versorgungsnetz entnimmt. Seit dem Jahr 2003 beträgt die Stromsteuer unverändert 2,05 Cent pro Kilowattstunde.
Stromzähler
Der Stromzähler ist ein Messgerät zur Erfassung des Stromverbrauchs. Er ermittelt die in einem bestimmten Zeitraum verbrauchte Strommenge in Kilowattstunden.
Terminmarkt
Markt, an dem Futures und Optionen gehandelt werden.
Übertragungsnetzbetreiber
Unter Übertragungsnetzbetreibern versteht man die Netzbetreiber, die für das Übertragungsnetz einer bestimmten Region (Hoch- und Höchstspannungsleitungen zur überregionalen Übertragung von Strom) zuständig sind. In Deutschland gibt es vier Übertragungsnetzbetreiber, die für die Unterhaltung der technischen Anlagen und die Koordination der Ein- und Ausspeisung in das Übertragungsnetz verantwortlich sind.
Umlage für abschaltbare Lasten
Die Umlage für abschaltbare Lasten – auch aBbLa-Umlage – ist ein Bestandteil des Strompreises, der 2014 eingeführt wurde. Große Stromverbraucher sollen bei drohender Instabilität des Stromnetzes ihren Verbrauch reduzieren oder ganz abschalten. Dafür erhalten sie eine Entschädigung von den Übertragungsnetzbetreibern. Die Umlage dient zur Deckung der Kosten, die den Übertragungsnetzbetreibern durch diese abschaltbaren Lasten in der Industrie und die Aufrechterhaltung der Netzstabilität entstehen.
Virtuelles Kraftwerk
Ein virtuelles Kraftwerk ist ein Zusammenschluss von kleinen, dezentralen Stromerzeugungsanlagen, die gemeinsam und zentral gesteuert Strom zur Verfügung stellen.
Volatilität
Volatilität bezeichnet Schwankungen um einen Mittelwert während eines bestimmten Zeitraumes. So werden Sonnen- und Windenergie als volatile Energiequellen bezeichnet, da sie je nach Wetterlage nur schwankend zur Verfügung stehen.
Wasserkraft
Wasserkraft ist ein erneuerbarer Energieträger zur Stromerzeugung. Hierbei wird die Bewegungsenergie des Wassers (Strömung) mittels Turbinen in Wasserkraftwerken in elektrische Energie umgewandelt.
Windenergie
Windenergie ist eine erneuerbare Energiequelle zur Stromerzeugung. Dabei wird die Bewegungsenergie des Windes mittels Windenergieanlagen (Windrädern) in elektrische Energie umgewandelt.
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